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07.04.2010 Vortrag


19. - 21.4.2013 Grundlagen des Buddhismus
15. - 17.3.2013 Die Vier Dharmas des Gampopa
9. - 12.3.2013 Mahamudra Gruppenretreat mit Lama Tilmann Lhündrup
1. - 10.2.2013 Tsokle Rinchen Trengwa
28. - 30.09.2012 Achtsamkeit und Geistesruhe
18. - 20.5.2012 ->Trehor Lama Thubten in Remetschwiel
2. - 9.3.2012 ->Nyung Neh
12. - 19.2.2012 -> Dzokle Rinchen Trengwa
--- fällt aus ----> 18. - 20.11.2011 Lama Yangchen : Chenrezig
30.9. - 3.10.2011 Lama Tsultrim Wangmo : Chenrezig Retreat
Lama Wangdus vom 30.5. bis 31.7.2011 in Remetschwiel und anderen Orten, Programmübersicht-Planung
8.-10.7.2011 Mahamudra-Kurs mit Lama Karma Wangdü, Teil 3 Geistesruhe (Shine) und das besondere Sehen (Lhaktong)
3.7.2011 14-18h : Tag der offenen Tür
24.-26.6.2011 Mahamudra-Kurs mit Lama Karma Wangdü, Teil 2: Geistesruhe (Shine) und das besondere Sehen (Lhaktong)
. 3.- 5.6.2011 Mahamudra-Kurs mit Lama Karma Wangdü, Teil 1
Remetschwiel: 15.-17.4.2011 Kurs mit Lama Thubten
Zürich: 14.4.2011 um 19:30 h
Freiburg : 13.4.2011 um 19:30 h
Mannheim : 11.4.2011 um 19h
Möhra: 8.4. - 10.4.2011 Kurs mit Lama Thubten
Trehor Lama Thubten Tourneedaten
Drei Nyung Neh Fastenmeditation 11.3. - 18.3.2011
Kurs Shine + Lhagtong . . . .5. - 7.11.2010
Milarepa Puja mit Dzok . . . . .1.11.2010
Sangje Menla (2) . . . . . .23. - 24.10.2010
Sangje Menla (1) . . . . . .16. - 17.10.2010
Die tägliche Tschö Praxis mit Tsok......8.- 16.10.2010
Milarepa Puja mit Dzok................................3.10.2010
Lama Wangdu . . . . . .30.9. - 09.11.2010
Programmkalender
07.04.2010 Vortrag
8.4. - 11.4.2010
.........01.04.2010
12.-16.5.2010 : Grundlagen des Chöd-Rituals
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Die vier edlen Wahrheiten



 

Trehor Lama Thubten
Übersetzung: Rolf Scheuermann
 
 
Zeit: 20 h im Buddh. Zentrum, Stadtstr. 7 , Freiburg
 

  
  Zum Thema:
 
Die "Vier Edlen Wahrheiten" sind die grundlegenden Lehren, die der Buddha Sakyamuni nach eigenem und letzendlichen Erwachen gegeben hat.
 
Er erklärt darin die Erkenntnis des "Leidens"
Die Erkenntnis von den Ursachen des "Leidens" ,
die Einsicht in die Tatsache einer tatsächlich aufgefundenen "Leidfreiheit"
und zeigt den Weg der zur Überwindung einer jeden "leidhaften" Ursache, Bedingungen, Blockaden und Verhaftung führt.
 
Anmerkungen:
Hier ist das "Leiden" in Anführungsstriche gesetzt, da mir diese Begrifflichkeit nur teilweise treffend erscheint, obwohl der Begriff sich seit über 100 Jahre eingebürgert hat, denn meistens wird das hier angesprochene Leiden eben NICHT als Leiden empfunden oder erkannt.
 
Es handelt sich eher um den Normalzustand des Seins, jedoch unbewusst, unerkannt und in keiner Weise wissend und eigenverantwortlich in Bezug auf sich selbst und andere.
Die dadurch sich ergebende Kette von Verwicklungen, wie etwa jene Kette von Verwicklungen in einer höchst tragischen Komödie, ist mal zum Lachen, aber oft auch bis ans äußerste zum Weinen oder gar völlig neutral und unbeweglich, was mir die schlimmste Form des Leidens zu sein scheint.
 
Sakyamuni Gautamo hatte in langen Jahren zurückgezogener Selbstprüfung und Suche nach Einsicht erfahren, dass all diese unfreien und leidhaften Erfahrungsfelder auf Grund einer außerordentlich tief verwurzelten Selbstbezogenheit des eigenen Wesens entstehen und daher zunächst nur sehr schwer erfassbar sind - etwa wie ein Auge, das sich ohne Hilfsmittel selbst nie sehen kann. Insbesondere in technisch hoch entwickelten westlichen Ländern wird diese Einsicht gerne durch logische, wissenschaftliche oder schulmäßige Erklärungen stark verkürzt.
 
Im Laufe der Entwicklung seiner Einsichtsfähigkeit durch Übung der geistigen Einsicht und durch sonstige kontemplierende Methoden konnte der Buddha herausfinden, dass es sehr wohl einen Seinszustand gibt, der völlig frei ist von diesen scheinbar unlösbaren und uns ursprünglich so natürlich erscheinenden Verknotungen.
 
Auf seinem Weg der Erkenntnis hat er selbst jene Erfahrungen gesammelt, die es möglich machen diesen Weg zu einer Lösung und Befreiung zu beschreiben und an Schüler weiterzugeben. Diese Wege können auch heute begangen werden. Gleich wie zur Zeit des Buddha Sakyamuni können Einsichten in die Zusammenhänge des Selbsthaftens und der eigenen Nicht-Erkenntnis erlangt werden wie auch zu jede Art von Unbeweglichkeit aufgelöst werden kann.
 
Dadurch ist es möglich Einsicht zu entfalten, die dazu führt, dass die ursächlich "leidhaften" Bedingungen sich lösen. Es ergeben sich in der Folge äußerst tiefgreifende Auswirkungen auf das eigene Leben wie auch auf Beziehungen und Austausch mit allen anderen lebendigen Daseinsformen.
 
 
 
Beginn : 20h
Ort: Buddh. Zentrum, Stadtstr. 7, Freiburg 
 
Link zum Programm der Dharmagruppe Freiburg